 |
2003
Millstätter
See Austria
|
 |
Fotos
: Salud Ponce Romero Text : G.U.Geiger
Zu
Besuch beim World Bodypainting Festival 2003
Donnerstag,
den 24.7.2003
Als
wir nach ca. 515 km und knapp 6,5 Stunden durch eine fast undurchdringbare
Wasserlandschaft (Regen) gefahren sind und uns zwei Staus aus der Nähe
betrachteten, glaubte ich schon am Ende der Welt angekommen zu sein und
sah das Festival ebenso im Wasser verschwinden. In Millstadt angekommen
fanden wir nicht gleich die Auffahrt Richtung Sappel / Lammersdorf. Denn
es war ja auch schon, inzwischen, sehr dunkel geworden. Nach einem kurzen
Telefongespräch trafen wir dann gegen 21.00 Uhr in der Frühstückspension
Tolazzi ein. |
Die Frühstückspension
Tolazzi
hier drücken...
|
| Lammersdorf
liegt etwas oberhalb auf einem herrlichen Sonnenplateau des Millstätter
Sees. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Anneliese Tolazzi
und einem dazu passenden Begrüßungs-Obstler zogen wir uns erschöpft,
von der Fahrt, zurück um in einen befriedigenden Schlaf zu sinken. |
Balkonaussichten
Freitag, 25.7.2003
Von strahlendem
Sonnenschein geweckt, erwachten wir zu neuer Kraft. Nach einem reichhaltigem
Frühstück, machten wir uns anschließend auf den Weg um
das Festivalgelände zu erkunden. Der Ausblick alleine, bei der Abfahrt
zum See,
| ist es
schon Wert um einen Augenblick zu verweilen. Denn man kann dabei den ganzen
Millstätter See überblicken. Bei unserer Ankunft in Seeboden
(Austragungsort des World Bodypainting Festival) ging es zuerst einmal
an den Informationsstand für Künstler und Fotografen, |
Aussicht bei der Abfaht von Lammersdorf
|
um unsere Erkennungs-
ID-Schilder abzuholen. Gespannt und voller Neugier betraten wir dann das
Festivalgelände, in dem schon die Qualifikation der "Pinsel- und Schwammkünstler"
statt fand.
Das Gelände
selbst war mit vielen weißen Zeltern bestückt, unter denen entweder
die Künstler Platz fanden um ihre Modelle zu gestalten oder Verkaufsstände
ihre Wahren anboten. Am unteren Teil des Geländes gab es ein abgesperrtes
Fotoareal, das bis zum See führte, in dem die Künstler sowie
die Fotografen ihre Modelle ablichten konnten.
| Da unser
Team unterschiedlich angekommen ist, trafen wir uns alle auf dem Festgelände.
Und wo geht das besser als an einem Imbisswagen :-)...
Gestärkt
machten wir uns auf den Weg um die Künstler und ihre Modelle mal etwas
näher zu betrachten, doch das was unsere Augen am ersten Tag sahen,
verwunderte uns schon manchmal ein wenig: Es gab sehr viel schöne
und auch interessante Bemalungen, Ideen und Gestaltungsformen, die hierbei
zu Tage gelegt wurden. Jedoch überlegten wir uns auch bei manchen,
ob das Thema zur Qualifikation "Zeitreise" richtig nachempfunden wurde.
Viele Künstler interpretierten nur die erste Silbe, nämlich Zeit.
So sah man ein Cowboy, Tut Eng Amun oder ging zurück zu den Dinos.
Die wenigsten interpretierten das Thema Zeitreise als das was es war, eine
Reise durch die Zeit. |
Von Links
nach rechts
Tuncay, Chris
und Claudia
|
Es wurden auch
sehr bunte abstrakte Bemalungen aufgebracht, die sehr gut aussahen, jedoch
außer dem Künstler selbst, niemanden hätte auf das Thema
Zeitreise kommen lassen. Leider war auch am nächsten Tag bei den Airbrushern
und den Special Effect-Künstlern das gleiche Bild. Viele Beispiele
zum Thema Zeit, jedoch nur wenige, die die Zeitreise verdeutlichten. Zumindest
glaubte ich das Thema so zu verstehen, es könnte aber auch eine Reise
in die Zeit sein und so störte ich mich nicht mehr weiter daran und
genoss das Handwerk der einzelnen Künstler.
Der Millstätter See
Sollte die Menüleiste
links fehlen drücken sie hier
|
|